Muskelaufbau mit Protein
Eines als Fakt vornweg: Sport treiben und trainieren alleine genügt nicht, um große Muskelmassen aufzubauen. Der sichere Weg zum Erfolg ist das Zuführen von Eiweiss.
Proteine sind die großen Bausteine unserer Muskelzellen im Körper. Diese Muskulatur unterliegt im täglichen Ablauf einem ständigen Auf- und Abbau. Den Abbau gilt es als Sportler natürlich zu verhindern. Das kritische daran ist, dass unser Körper die Proteine leider nicht speichern kann, so dass wir täglich Eiweiß mit der Nahrung aufnehmen müssen. Sind nicht genügend Eiweiß-Bausteine da, verlieren wir unsere Muskelmasse. Da aktive Sportler ihren Eiweißbedarf meistens nicht mit den täglichen Nahrungsmitteln decken können, kann man ganz einfach mit zusätzlichen Eiweißpräparaten den Muskelzellen helfen, sich zu entwickeln. Allerdings geht das nicht ohne begleitendes Training.
Unsere Skelettmuskulatur besteht aus Muskelfasern, deren Anzahl mit der Geburt oder spätestens kurz danach schon festgelegt ist. Danach kommt es zu keiner Muskelfaser-Neubildung (Hyperplasie) durch Krafttraining. Eine Ausnahme ist jedoch die Muskelschädigung. In diesem Fall bildet auch der Erwachsene noch neue Fasern, um diese Schädigung zu beheben.
Ein Muskel vergrößert sich also nicht durch Muskelfaserneubildung, sondern durch das Verdicken (Hypertrophie) der vorhandenen Muskelfasern. Um eine Muskelvergrößerung zu erreichen, ist daher ein gezielter Belastungsreiz notwendig. Die dafür notwendige Belastungsintensität im Rahmen des Krafttrainings sollte so hoch sein, dass der Muskel leicht überlastet wird und er dadurch versucht, sich durch Wachstum dem Reiz anzupassen. Belastungen von über 50 - 70% der Maximalkraft können die Muskelmasse und das Kraftpotential erheblich vergrößern.
Neben dem Krafttraining ist eine ausreichende Eiweißaufnahme mit allen essentiellen Aminosäuren die Grundlage für Muskelzuwachs. Sportler haben somit einen höheren Eiweißbedarf als Nicht-Sportler.
Darüber hinaus ist es unser Ziel, die gemütliche, wärmende Fettschicht um unsere Muskelfasern herum zu verdrängen und die wohlig eingepackten Muskelpakete an die Oberfläche zu bringen. Diese Muskelpakete brauchen dafür ausreichend Kraftstoff, das Eiweiß.
Den schnellsten und effizientesten Weg zum Traumbody geht man, wenn man seinen täglichen Speiseplan durch ein zusätzliches gutes Eiweißpräparat ergänzt. Lässt man dieses weg, tut der Sport natürlich trotzdem gut und irgendwann stellen sich auch kleinere sichtbare Erfolge ein. Wem das aber zu lange dauert und die erzielte Muskelmasse nicht ausreichend ist, kann guten Gewissens mit einem hochwertigen Eiweißpräparat nachhelfen. Die Eiweißpräparate zum Muskelaufbau sind in der Regel Pulver, die mit Wasser oder Milch im Shaker und Mixer zum wohlschmeckenden Getränk bereitet werden. Eiweißpräparate für Sportler gibt es aber auch in anderer Form, so sind beispielsweise auch wohlschmeckende Riegel äußerst beliebt, die ganz bequem nach dem Training oder auch zwischendurch als Zwischenmahlzeit gegessen werden können. Diese Eiweißriegel haben zudem den Vorteil, dass sie schnell zur Verfügung stehen und einfach und unkompliziert mitgenommen werden können. Damit kann man unterwegs in jeder Lebenslage den kleinen Hunger stillen und hat gleichzeitig was für den Muskelaufbau getan.
Was passiert aber eigentlich, wenn man zu viel Eiweiß zu sich nimmt? Kann man überhaupt zu viel Eiweiß zu sich nehmen? Eine erhöhte Proteinaufnahme (über 0,8 g pro kg Körpergewicht) kann den Muskelaufbau fördern, wenn gleichzeitig ein hartes Krafttraining durchgeführt wird. Es wird allerdings dann auch ein Niveau erreicht, an dem das Mehr an Protein keinerlei Vorteil mehr für den Sportler bietet. Für Leistungs- und Hochleistungssportler werden ca. 1,6 g Protein pro kg Körpergewicht empfohlen. Wird über den Bedarf hinaus Eiweiß konsumiert, nutzt der Körper den Eiweißüberfluss für den Energiehaushalt und nicht weiter für den Aufbau von Muskulatur. Proteine können dann zu Kohlenhydraten oder in Fett umgewandelt werden. Es entsteht also nicht mehr Muskelmasse durch mehr Protein, sondern bei einem Überfluss sogar mehr Körperfett.
Daher ist es äußerst wichtig durch gute Beratung und fachmännische Hinweise und Hilfestellungen herauszufinden, welche Proteinmenge bei jedem selbst die effektivste Lösung darstellt.


